KST KUGEL-STRAHLTECHNIK



„Es gibt mehr als einen Grund zum Strahlen …“

KST Kugel-Strahltechnik auf der „SurfaceTechnology Germany 2018“ in Stuttgart

HAGEN – März 2018. Mit individuellen Outsourcing-Konzepten entlastet KST Kugel-Strahltechnik Industrieunternehmen. Die Auslagerung von kompletten Strahlprozessen verschafft metallverarbeitenden Herstellern mehr Flexibilität: Beim Spezialisten steht ihnen eine deutlich größere Bandbreite an Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Gleichzeitig bleibt mehr Zeit fürs Kerngeschäft. Der Lohnstrahler aus dem nordrhein-westfälischen Hagen ist vom 5. bis 7. Juni 2018 auf der internationalen Fachmesse „SurfaceTechnology Germany 2018“ in Stuttgart als Aussteller präsent.

Reinigungsstrahlen: entzundern, entrosten und entschichten
Im Bereich Reinigungsstrahlen entzundert, entrostet und entschichtet KST Guss-, Schmiede-Stanz- und Pressteile sowie Bleche und Profile in hohen Kapazitäten. Schüttgut, Gestellware und Einzelteilbearbeitungen laufen über leistungsstarke Durchlaufstrahlanlagen. „Unser Standard ist der Reinheitsgrad SA 2,5 bis SA 3 nach ISO 8501-1“, unterstreichen die Strahlprofis. Flittergrate an Aluminium- und Zinkdruckgussteilen, Dreh- und Frästeilen oder Brennzuschnitten entfernen die Spezialisten beim Entgratstrahlen. Jeder Bearbeitungsprozess ist reproduzierbar, sodass absolut einheitliche Ergebnisse entstehen.

Sandstrahlen: stark im Großformat
Für großformatige Bauteile – mit Maßen bis zu 14 Metern Länge und Stückgewichten bis zu sechs Tonnen – bietet der Lohnstrahler das Sandstrahlverfahren an. Mit nichtsilikosehaltigen Strahlmitteln entrosten, entlacken und reinigen die Experten beispielsweise Blech- und Schweißkonstruktionen bis auf das Grundmetall.

Verfestigungsstrahlen: Dauerschwingfestigkeit erhöhen
Über das Verfestigungsstrahlen – das Shot Peening – erhöht der Lohnstrahler die Dauerschwingfestigkeit von Bauteilen. Diese spezielle Form der Kaltverfestigung mit Stahlguss, Drahtkorn und Glasperlen macht Produkte widerstandsfähiger für dauerhafte Wechselbeanspruchungen. „Auch in diesem Bereich orientieren wir uns an relevanten internationalen Normen – beispielsweise SAE J442 – und an den Vorgaben der Original Equipment Manufacturer (OEM)“, betont das KST-Team.

Edelstahlstrahlen: ferritfrei veredeln
Auch hochwertige Designer-Werkstücke aus Edelstahl laufen durch den Maschinenpark der Hagener. Sie benötigen eine ferritfreie Oberflächenbehandlung – dabei kommt das Edelstahlstrahlen zum Zug. Der Lohnstrahler bearbeitet diese Materialien im Gestell- und im Schüttgutverfahren. „Wir veredeln Produkte für Zulieferer der Automobilindustrie, aber auch für die Möbel- und Elektrobranche, für Sanitärhersteller, Lebensmittelindustrie, Medizintechnik und Leuchtenindustrie.“ Die Nachfrage nach Strahlverfahren ohne metallische Eisen steigt. Neben Edelstahlprodukten benötigen auch viele Bauteile aus Aluminium, Messing, Alu- und Zinkdruckguss eine Behandlung mit ferritfreien Strahlmitteln.

„Just in time“ überwachte Qualität
Die Anforderungen der meist industriellen Auftraggeber sind vielfältig. Wichtig für alle ist die Lieferung „just in time“. KST Kugel-Strahltechnik ist bekannt für seine Termintreue. Neben der Oberflächenbearbeitung nutzen viele Kunden auch logistische Angebote. Der Dienstleister lagert, transportiert etc. Zu vielen Kunden bestehen langjährige Beziehungen, KST Kugel-Strahltechnik ist ihre „verlängerte Werkbank“. „Die Zusammenarbeit funktioniert, weil Hersteller unseren Qualitätsanspruch kennen. Aber auch, weil sie sich auf kurze Durchlaufzeiten verlassen können“, unterstreicht Marco Heinemann. Um seine Qualität langfristig zu sichern, lässt der Spezialist alle Produktionsprozesse kontinuierlich durch interne und externe Maßnahmen überwachen.

Text 3.583 Z. inkl. Leerz.


Outsourcing von Strahlarbeiten: 

Fünf Fragen an Marco Heinemann, Geschäftsführer von KST Kugel-Strahltechnik

Sie arbeiten seit über 30 Jahren für die Industrie. Warum entscheiden sich Ihrer Erfahrung nach Hersteller für das Outsourcing von Strahlarbeiten?
Es gibt mehr als einen Grund zum Strahlen. Auftraggeber kaufen bei uns Technik, Erfahrung und Qualität ein. Und senken gleichzeitig ihre Kosten, da Inhouse-Lösungen selten rentabel sind. 

Warum rechnen sich Inhouse-Lösungen nicht?
Der finanzielle Aufwand für Raum-, Lohn- und Materialverbrauch, Entsorgung, Instandhaltung und natürlich Neuinvestitionen ist in der Regel zu hoch. Durch das Outsourcing senken Unternehmen ihre Kosten und entschlacken parallel interne Prozesse. Sie erhalten mehr Zeit für ihr Kerngeschäft und ihre Kernkompetenzen.

Über wie viele Strahlanlagen verfügen Sie aktuell?
Wir haben mehr als 25 verschiedene Strahlanlagen, auf denen wir eine Vielzahl von Strahltechniken, Strahlmitteln und Körnungen anbieten. Wesentlich mehr, als Inhouse-Bereiche von Industrieunternehmen in der Regel leisten können. 

Für welche Branchen sind Sie vor allem tätig?
Die Bandbreite ist groß – unsere Partner kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen. Einen Schwerpunkt bilden Stanzbetriebe und Hersteller von Schmiedeprodukten sowie Produzenten von Bauteilen aus Zinkdruckguss und Aluminiumdruckguss. Sie profitieren von den hohen Kapazitäten, die wir in diesem Bereich haben.

Standard oder Spezial – was ist am meisten gefragt?
Beides. Wir übernehmen sowohl Standardbehandlungen als auch Spezialbearbeitungen. Bei speziellen Anfragen entwickeln unsere Experten gezielt individuelle Lösungen. Für uns ist das Alltag – für die meisten Hersteller wäre das technisch und wirtschaftlich oft gar nicht umsetzbar.


KURZPROFIL
KST, Kugel-Strahltechnik GmbH, ist seit 1982 Dienstleister auf dem Sektor der Strahltechnik. Standort ist Hagen. Der Lohnstrahler ist Outsourcing-Partner für unterschiedlichste Branchen, schwerpunktmäßig aus dem Bereich Automotive. Sein Slogan „Ein Grund zum Strahlen!“ steht für Erfahrung, Kompetenz, Qualität und Serviceorientierung. 



Download der Fotos und der Pressemitteilung