INDUSTRIEVERBAND BLECHUMFORMUNG IBU

IBU kämpft beim EU-Hearing gegen Safeguards – Importanstieg für Flachstahlprodukte nicht nachweisbar

Bundesverband Blechumformung: Vorgaben schützen Stahlindustrie und belasten Stahlverarbeiter

HAGEN – 20. Sept. 2018. Der Industrieverband Blechumformung e. V. (IBU) kämpft gegen die von der EU-Kommission verhängten Safeguard-Maßnahmen. Sie legen vorläufige Importkontingente für bestimmte Stahlprodukte aus Drittstaaten fest. Zentrale Kriterien, wie ein signifikanter Importanstieg aufgrund der US-Zölle, seien insbesondere für Flachstahlprodukte nicht nachweisbar. Die Importquote schütze die Stahlindustrie, aber belaste die Stahlverarbeiter. Darauf wies Rechtsanwalt Tim Lieber hin, der den IBU beim EU-Hearing zum Thema Safeguard im September in Brüssel vertrat. Der Industrieverband hatte bereits im Frühjahr 2018 gegen die Safeguard Investigation Einspruch erhoben. Die im Juli verhängten Vorgaben zu Importquoten gelten vorläufig für 200 Tage, die endgültige Entscheidung soll bis Januar fallen. 



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Muster-QSV erleichtert Zusammenarbeit mit Unterlieferanten

Industrieverband Blechumformung (IBU) entwickelt Standard – faire Abläufe in der Lieferkette

HAGEN – 13. Sept. 2018. Ein Muster zur Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) erleichtert blechumformenden Unternehmen die Zusammenarbeit mit ihren Zulieferern. Der Standard bündelt die Anforderungen der Automobilhersteller. Initiator ist der Industrieverband Blechumformung (IBU) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen VIA Consult. 



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EU Safeguard-Maßnahmen gefährden die stahlverarbeitende Industrie in Europa

FVK und IBU lehnen Stahlzölle der EU ab

Düsseldorf/Hagen, 20. Juli 2018. Die verhängten EU-Importquoten gegen Stahl und Aluminium aus Drittländern – sogenannte Safeguards – sollen die europäischen Stahlerzeuger und ihre rund. 320.000 Arbeitnehmer vor Importen schützen, die anstatt in die USA zu gelangen jetzt angeblich auf den europäischen Markt drängen. Noch wird dieser Umlenkungseffekt nur vermutet. Es ist zur Zeit nicht erkennbar, dass tatsächlich große Mengen Stahl z.B. aus Asien und Russland den europäischen Markt wegen der Einfuhrbarrieren der USA überschwemmen. Dies gilt insbesondere für Flachprodukte.




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StahIimporte: IBU lehnt EU-Schutzmaßnahmen-Untersuchung ab

Laut Bundesverband Blechumformung fehlen Fakten – Aktion treibt Stahlpreis hoch

HAGEN – 07. Juni 2018. Der Industrieverband Blechumformung e. V. (IBU) lehnt die EU-Untersuchung über mögliche Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte aus Drittstaaten ab. Nach Ansicht des Bundesverbandes war diese voreilig. Zentrale Kriterien, wie ein signifikanter Importanstieg aufgrund der US-Zölle, seien nicht erfüllt. 



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Eskalation: Stahlpreisentwicklung treibt erste Zulieferer in Liquiditätsprobleme

Kunden müssen jetzt reagieren, sonst droht Crash der Lieferkette - Anti-Dumping-Kampagne der Stahlindustrie weiterer Preistreiber

HAGEN – 29. März 2017. Die Stahlpreisexplosion treibt erste Unternehmen der blechumformenden Industrie in Liquiditätsprobleme. „Diese Eskalation erfordert schnelles Handeln: Kunden der Zulieferer – Automobilhersteller, Systemlieferanten und andere Beteiligte der Supply Chain – müssen sich jetzt verhandlungsbereit zeigen“, appelliert Bernhard Jacobs, Geschäftsführer des Industrieverbandes Blechumformung (IBU). „Sonst bricht die Lieferkette kurzfristig zusammen.“ Vom Bundeswirtschaftsministerium fordert IBU gleichzeitig, weiteren Schutzzöllen im Rahmen der Anti-Dumping-Kampagne der Stahlindustrie zu widersprechen. Die daraus resultierende Verknappung auf dem Flachstahlmarkt sei ein weiterer Preistreiber.



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IBU-Mitgliedertage im Mai in Münster

Informations- und Gesprächsplattform – Digitalisierung, Marktentwicklung, Lieferkette

HAGEN – 13. März 2017. Die IBU-Mitgliedertage finden am 11. und 12. Mai 2017 im westfälischen Münster statt. Mit Vorträgen zu aktuellen Fachthemen zu Digitalisierung, vielfältigen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und Werksbesichtigungen bei Marktführern. Location der Abendveranstaltung ist das historische Torhaus am Rande von Münster.



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"Stahlpreis-Schock": Zulieferer befürchten Lieferprobleme

Blechumformer können Preisexplosion nicht alleine stemmen

HAGEN – 03. März 2017. Zulieferer der blechumformenden Industrie befürchten Lieferprobleme. Ursache ist der dramatisch steigende Stahlpreis. Die Kostenexplosion verursacht bei einem beispielhaften Jahresbedarf von 7.000 Tonnen Mehrkosten von rund 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen. „Das kann ein Mittelständler nicht allein stemmen. Blechumformende Unternehmen müssen jetzt reagieren und den Kostenschub mit ihren Endkunden verhandeln“, so Bernhard Jacobs. Der Geschäftsführer des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) sieht ansonsten eine branchenübergreifende Gefahr für die Lieferkette – nicht nur in der Automobilindustrie.

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