IBU-Mitgliederversammlung: „Gemeinsam den Wandel bewältigen“

Event bietet Orientierungsmöglichkeiten in Phase extremen Drucks: „Nicht allein in Krise verharren“

HAGEN – 05. April 2022. „Gemeinsam den Wandel bewältigen“ lautet das Motto der digitalen Mitgliederversammlung 2022 des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) am 5. Mai. In einer Phase maximalen Drucks will das digitale Event Impulse und Informationen zu sich verändernden Märkten liefern. Hochkarätige Referenten bewerten das neue Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft. „Wir werden im Verbandsnetzwerk Orientierungsmöglichkeiten geben. Für Unternehmen ist es jetzt entscheidend, nicht allein in der Krise zu verharren. Deshalb schauen wir gemeinsam nach vorn und bestärken uns darin, konsequent den richtigen Kurs zu halten“, unterstreicht IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.


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Gespräche auf regionaler Ebene: Industrieverbände informieren Bundestagsabgeordnete über akute Probleme der Autozulieferer

Abgeordnete Bettina Lugk und Timo Schisanowski im Verbandshaus in Hagen - Kostenexplosion und Transformation – „brauchen Augenmaß und Technologieoffenheit“ - Politiker sagen angespanntem Mittelstand Unterstützung zu – wollen Dialog fortsetzen

HAGEN –17. Feb. 2022. Mit Gesprächen auf regionaler Ebene sensibilisieren Industrieverbände Bundespolitiker für die akuten Probleme der Zulieferindustrie. In Hagen trafen die Abgeordneten Bettina Lugk (Märkischer Kreis II) und Timo Schisanowski (Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I) auf Ulrich Flatken, Bernhard Jacobs und Tobias Hain. Der Vorstandsvorsitzende des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) und die Geschäftsführer der Industrieverbände Blechumformung (IBU) und Massivumformung (IMU) informierten die Abgeordneten über die Anspannung in den metallverarbeitenden Branchen. „Explodierende Vormaterialkosten und Energiepreise sorgen für finanzielle Engpässe. Diffuse Signale zur Transformation verwirren zusätzlich.“ Dieser riskante Mix gefährde viele qualifizierte Arbeitsplätze. Die Politiker sagten Unterstützung zu und unterstrichen den Wert des Mittelstandes für den Wohlstand Deutschlands.






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Zwischenfinanzierung in der automobilen Lieferkette: Erste OEMs helfen Zulieferern aus der Kostenfalle

Verbände begrüßen Unterstützung der Automobilhersteller, weitere Kunden sollten nachziehen - Konkrete baldige Abschlüsse überlebenswichtig

HAGEN – 27. Jan. 2021. Die Zahlungsfähigkeit in der automobilen Lieferkette ist durch Materialverteuerung, steigende Energiekosten etc. extrem angespannt. Viele Zulieferer sitzen in der Liquiditätsfalle und warten dringend auf Abschlüsse mit ihren Kunden. Seit Monaten fordern die Industrieverbände Blechumformung (IBU) und Massivumformung (IMU) sowie der Deutsche Schraubenverband (DSV) daher, dass OEMs und Systemlieferanten Verantwortung übernehmen und zu einer Einigung in den Gesprächen kommen. Nun signalisieren erste Automobilhersteller Unterstützung: Sie bieten ihren Lieferanten eine Zwischenfinanzierung an, um ihnen den Materialeinkauf zu erleichtern und ihre Lieferfähigkeit zu sichern. IBU, IMU und DSV begrüßen diese Maßnahme und hoffen, dass andere OEMs kurzfristig nachziehen werden. Sie betonen aber auch: „Dies entspannt die Lage aber nicht. Die Kunden der Zulieferer müssen auch Preisanpassungen final akzeptieren, um dem Lieferanten Planungssicherheit zu verschaffen.“





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„Staat darf Probleme nicht noch verschärfen – mittelständische Industrie und Investitionen in Deutschland sind infrage gestellt“

Fünf Zuliefererverbände richten Appell an alle neuen Bundestagsabgeordneten

HAGEN – 02. Dez. 2021. „Die mittelständische Industrie als Innovationsmotor am Standort Deutschland, ihre Arbeitsplätze und der Wohlstand sind infrage gestellt. Der Staat darf die existenzgefährdenden Probleme nicht noch verschärfen, sondern muss Raum für unternehmerisches Handeln geben.“ Diesen Appell haben fünf Industrieverbände gerade an alle Abgeordneten des neuen Bundestags geschickt. Unterzeichner sind der Industrieverband Blechumformung (IBU), der Industrieverband Massivumformung (IMU), die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK), der Deutsche Schraubenverband (DSV) und der Fachverband Metallwaren- und verwandte Industrien (FMI). „Die politischen Vertreter müssen die Probleme unserer Industrien kennen und sollen diese in die politische Abwägung einbringen“, unterstreichen die Organisationen und fordern ein gemeinsames Schultern aktueller Mehrbelastungen entlang der Lieferkette.




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Zulieferer bewerten die Verlässlichkeit der Automobilproduzenten mit einem „Mangelhaft“

IBU-Blitzumfrage: Schwankende Abrufe zwingen fast 70 Prozent der Befragten in Kurzarbeit

HAGEN – 09. Nov. 2021. Produktionsstopps bringen die Abrufzahlen bei Autozulieferern gerade massiv ins Schwanken. Fast 90 Prozent der Teilnehmer einer IBU-Blitzumfrage sind bereits betroffen. 70 Prozent dieser befragten Zulieferer müssen ihre Mitarbeiter deshalb sogar in Kurzarbeit schicken. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) vertritt rund 240 Unternehmen bundesweit. Die befragten IBU-Mitglieder sind überwiegend mittelständische Lieferanten der Automobilindustrie.




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Produktionsstilllegungen, Marktturbulenzen, Mehrkosten: „Geballte Probleme erfordern Schulterschluss zwischen Automobilindustrie und Zulieferern“

Vier Branchenverbände schreiben gemeinsamen Brandbrief – „Standort Deutschland gefährdet“

HAGEN – Okt. 2021. Material verteuert, Teile werden nicht abgenommen, Energiepreise steigen. Die Lieferkette der Automobilindustrie steht vor dem Kollaps. „Zerstörerische Markthemmnisse, chipmangelbedingte Produktionsstopps und drastisch gestiegene Energiekosten werden für Zulieferer zum ruinösen Mix. Und gefährden den Standort Deutschland“, so IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs. Mit einem Brandbrief gehen vier Industrieverbände gemeinsam auf Hauptkundengruppen in der Automobilindustrie zu. Verfasser sind der Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU), der Industrieverband Massivumformung e.V. (IMU), der Deutsche Schraubenverband e.V. (DSV) und der Verband der Deutschen Federnindustrie e.V. (VDFI). 






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Automobilzulieferer in der Klemme: „Markt ist in Aufruhr – Lage toxisch“

Stahllieferanten wollen Order für 2022 – OEMs schweigen – Mittelständler suchen Gespräch

HAGEN – Sept. 2021. Stahlpreise, Chipmangel und mangelnde Kommunikation der Autohersteller sorgen bei Zulieferern für eine neue Eskalationsstufe. Sie sitzen zwischen allen Stühlen: Ihre Vormateriallieferanten erwarten Mengenorder für 2022, nennen teilweise aber noch keine Preise. Ihre Kunden schweigen, ignorieren Gesprächswünsche und verschieben zudem kurzfristig Abrufe – aufgrund chipmangelbedingter Produktionsstopps. Das alles torpediert jede Planung. Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands für Blechumformung (IBU), des Industrieverbandes Massivumformung (IMU) und des Deutschen Schraubenverbandes (DSV) bezeichnen die Lage bereits als „toxisch“. Die Verbände fordern dringend eine höhere Dialogbereitschaft der Automobilhersteller.





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Industrieverbände IBU, IMU und DSV fordern gemeinsam: „Stahlindustrie muss Marktversorgung sicherstellen“

Katastrophale Lage für Zulieferer – Lieferketten drohen zu reißen

HAGEN – Mai 2021. Stahl ist knapp und teuer. Materialengpässe belasten Zulieferer extrem, Lieferketten drohen zu reißen. Parallel klettern die Preise auf historische Höchststände. „Eine derart katastrophale Versorgungslage ist unverantwortlich. Wir erwarten, dass die Stahlindustrie in ihrer oligopolistischen Struktur ihrer Verantwortung gerecht wird – und somit die Marktversorgung sicherstellt“, fordern jetzt in einer gemeinsamen Erklärung der Industrieverband Blechumformung (IBU), der Industrieverband Massivumformung (IMU) und der Deutsche Schraubenverband (DSV). 




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Stahlversorgung sicherstellen: Safeguards sind unnötig

Bedrohung fehlt – Schutzmaßnahmen nicht WTO-konform – Stahlmangel verschärft sich

HAGEN – 25. März 2021. Die befürchtete Importflut fehlt, Einfuhrquoten sinken, globale Stahlkapazitäten sind überschaubar. Für die EU-Stahlindustrie besteht keine Gefahr – sie profitiert sogar gerade vom Stahlmangel. Trotzdem überprüft die EU-Kommission, ob die Stahlindustrie im Sommer einen wärmenden Wintermantel in Form von Safeguards brauchen könnte. Damit wäre für stahlverarbeitende Industrien mit 3,5 Millionen Arbeitsplätzen das große Frieren angesagt: Ihnen fehlt schon jetzt das Vormaterial, die Preise explodieren, Produktionsstopps drohen. Und mildernden Stahleinfuhren aus Drittländern schieben Safeguards eine Schranke vor. Mit Nachdruck protestieren daher der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) in einer Stellungnahme an die EU-Kommission gegen eine mögliche Verlängerung. 




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