Produktionsstilllegungen, Marktturbulenzen, Mehrkosten: „Geballte Probleme erfordern Schulterschluss zwischen Automobilindustrie und Zulieferern“

Vier Branchenverbände schreiben gemeinsamen Brandbrief – „Standort Deutschland gefährdet“

HAGEN – Okt. 2021. Material verteuert, Teile werden nicht abgenommen, Energiepreise steigen. Die Lieferkette der Automobilindustrie steht vor dem Kollaps. „Zerstörerische Markthemmnisse, chipmangelbedingte Produktionsstopps und drastisch gestiegene Energiekosten werden für Zulieferer zum ruinösen Mix. Und gefährden den Standort Deutschland“, so IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs. Mit einem Brandbrief gehen vier Industrieverbände gemeinsam auf Hauptkundengruppen in der Automobilindustrie zu. Verfasser sind der Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU), der Industrieverband Massivumformung e.V. (IMU), der Deutsche Schraubenverband e.V. (DSV) und der Verband der Deutschen Federnindustrie e.V. (VDFI). 






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Automobilzulieferer in der Klemme: „Markt ist in Aufruhr – Lage toxisch“

Stahllieferanten wollen Order für 2022 – OEMs schweigen – Mittelständler suchen Gespräch

HAGEN – Sept. 2021. Stahlpreise, Chipmangel und mangelnde Kommunikation der Autohersteller sorgen bei Zulieferern für eine neue Eskalationsstufe. Sie sitzen zwischen allen Stühlen: Ihre Vormateriallieferanten erwarten Mengenorder für 2022, nennen teilweise aber noch keine Preise. Ihre Kunden schweigen, ignorieren Gesprächswünsche und verschieben zudem kurzfristig Abrufe – aufgrund chipmangelbedingter Produktionsstopps. Das alles torpediert jede Planung. Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands für Blechumformung (IBU), des Industrieverbandes Massivumformung (IMU) und des Deutschen Schraubenverbandes (DSV) bezeichnen die Lage bereits als „toxisch“. Die Verbände fordern dringend eine höhere Dialogbereitschaft der Automobilhersteller.





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Industrieverbände IBU, IMU und DSV fordern gemeinsam: „Stahlindustrie muss Marktversorgung sicherstellen“

Katastrophale Lage für Zulieferer – Lieferketten drohen zu reißen

HAGEN – Mai 2021. Stahl ist knapp und teuer. Materialengpässe belasten Zulieferer extrem, Lieferketten drohen zu reißen. Parallel klettern die Preise auf historische Höchststände. „Eine derart katastrophale Versorgungslage ist unverantwortlich. Wir erwarten, dass die Stahlindustrie in ihrer oligopolistischen Struktur ihrer Verantwortung gerecht wird – und somit die Marktversorgung sicherstellt“, fordern jetzt in einer gemeinsamen Erklärung der Industrieverband Blechumformung (IBU), der Industrieverband Massivumformung (IMU) und der Deutsche Schraubenverband (DSV). 




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Stahlversorgung sicherstellen: Safeguards sind unnötig

Bedrohung fehlt – Schutzmaßnahmen nicht WTO-konform – Stahlmangel verschärft sich

HAGEN – 25. März 2021. Die befürchtete Importflut fehlt, Einfuhrquoten sinken, globale Stahlkapazitäten sind überschaubar. Für die EU-Stahlindustrie besteht keine Gefahr – sie profitiert sogar gerade vom Stahlmangel. Trotzdem überprüft die EU-Kommission, ob die Stahlindustrie im Sommer einen wärmenden Wintermantel in Form von Safeguards brauchen könnte. Damit wäre für stahlverarbeitende Industrien mit 3,5 Millionen Arbeitsplätzen das große Frieren angesagt: Ihnen fehlt schon jetzt das Vormaterial, die Preise explodieren, Produktionsstopps drohen. Und mildernden Stahleinfuhren aus Drittländern schieben Safeguards eine Schranke vor. Mit Nachdruck protestieren daher der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) in einer Stellungnahme an die EU-Kommission gegen eine mögliche Verlängerung. 




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IBU und FVK erheben Einspruch: Verlängerung der Safeguards auf Stahl nicht WTO-konform

Voraussetzungen fehlen – keine Importwelle in Sicht – Stahlverarbeiter leiden

HAGEN – 15. Feb. 2021. „Eine Verlängerung der Safeguards auf Stahl wäre nicht WTO-konform.“ Mit klaren Worten reagieren der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) auf den Vorstoß von zwölf europäischen Wirtschaftsministerien – darunter auch Deutschland –, die im Juni auslaufenden Schutzmaßnahmen fortzuführen. Die Verbände monieren beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fehlende Voraussetzungen: Eine Importwelle Richtung Europa ist nicht in Sicht und die Nachfrage weltweit höher als das Angebot. Verarbeitende Unternehmen leider unter Stahlmangel und Höchstpreisen. „Warum sollen neue Einfuhrbeschränkungen initiiert werden, während hiesige Stahlverarbeiter händeringend um Material kämpfen?“, fragt IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.




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Auf Pandemiekrise folgt Beschaffungskrise: Zulieferer und Automobilhersteller bekommen keinen Stahl

Engpass gefährdet wirtschaftlichen Erholungsprozess – Importbeschränkungen verhindern Beschaffungsalternativen

HAGEN – 22. Dez. 2020. Stahl – vor allem Flachstahl – ist Mangelware. Knapp 90 Prozent der Zulieferer haben Beschaffungsprobleme. Das zeigen erste Ergebnisse einer Blitzumfrage des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) vor Weihnachten. Ein Auslöser ist die unterschiedliche Entwicklung von Stahlangebot und -nachfrage. Hinzu kommt, dass Einfuhrbeschränkungen das Ausweichen auf Stahl aus Drittländern erschweren. Der IBU ist alarmiert: „Dieser Versorgungsengpass gefährdet den Erholungsprozess bei Zulieferern und Automobilherstellern“, fürchtet Geschäftsführer Bernhard Jacobs. „Auf die Pandemiekrise folgt die Beschaffungskrise. Die Marktversorgung in Europa muss Vorrang haben vor Anti-Dumping-Maßnahmen und politisch motivierten Importbeschränkungen.“



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IBU und FVK intervenieren gegen einseitige EU-Schutzmaßnahmen: „Verringerung zollfreier Stahlimporte unbegreiflich“

Keine Anstiege in Sicht – Quoten gefährden Zulieferer, die Millionen von Arbeitsplätzen stellen

HAGEN – 07. Mai 2020. „Eine weitere Reduzierung der Importkontingente für Stahl ist unbegreiflich.“ In einem aktuellen Interventionsschreiben wenden sich der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) an das Directorate-General for Trade (DG) der EU-Kommission in Brüssel. Auslöser ist die aktuelle Diskussion und das Monitoring-Verfahren, die zollfreien Einfuhrquoten für Stahl um 75 Prozent zu reduzieren. Diese verschärfte Schutzmaßnahme würde die Stahlindustrie einseitig privilegieren, aber zugleich die stahlverarbeitenden Unternehmen stark schwächen. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlhersteller darf nicht zulasten der Verarbeiter gehen, die ein Vielfaches an Arbeitsplätzen stellen“, warnen beide Verbände.


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IBU-Infoservice: Neue Sonder-Website Corona

Aktuelle Fakten, Mustervorlagen und Leitfäden für Unternehmen

HAGEN – 31. März. 2020. Mit der Sonder-Website Corona liefert der Industrieverband Blechumformung (IBU) ab sofort einen aktuellen Infoservice für Unternehmen: mit Fakten zu Kurzarbeitergeld, Finanzhilfen, Steuern, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Auditierungen im Pandemiefall und vielem mehr. Dazu kommen Mustervorlagen – u. a. für die Kundenkommunikation, zur Steuerstundung oder für die Papierflut mit der Bundesagentur für Arbeit. 


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IBU auf der Blechexpo: Starker Auftritt

Wachsendes Interesse am Gemeinschaftsstand – „geballte“ Präsenz schafft Aufmerksamkeit

HAGEN – Sept. 2019. Zur Blechexpo im November organisiert der Industrieverband Blechumformung (IBU) wieder einen Gemeinschaftsstand. Immer mehr Mitglieder nutzen die Chance, sich im größeren Umfeld zu präsentieren. 2019 werden erstmals 16 Unternehmen dabei sein. Der IBU-Stand ist aufgrund der thematischen Umstrukturierung der Messe umgezogen: Standort ist nun Halle 4, Stand Nummer 4312 und 4312-1. Die Blechexpo läuft vom 5. bis 8. November in Stuttgart – zusammen mit der Schweisstec.



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