Industrieverbände IBU, IMU und DSV fordern gemeinsam: „Stahlindustrie muss Marktversorgung sicherstellen“

Katastrophale Lage für Zulieferer – Lieferketten drohen zu reißen

HAGEN – Mai 2021. Stahl ist knapp und teuer. Materialengpässe belasten Zulieferer extrem, Lieferketten drohen zu reißen. Parallel klettern die Preise auf historische Höchststände. „Eine derart katastrophale Versorgungslage ist unverantwortlich. Wir erwarten, dass die Stahlindustrie in ihrer oligopolistischen Struktur ihrer Verantwortung gerecht wird – und somit die Marktversorgung sicherstellt“, fordern jetzt in einer gemeinsamen Erklärung der Industrieverband Blechumformung (IBU), der Industrieverband Massivumformung (IMU) und der Deutsche Schraubenverband (DSV). 




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Stahlversorgung sicherstellen: Safeguards sind unnötig

Bedrohung fehlt – Schutzmaßnahmen nicht WTO-konform – Stahlmangel verschärft sich

HAGEN – 25. März 2021. Die befürchtete Importflut fehlt, Einfuhrquoten sinken, globale Stahlkapazitäten sind überschaubar. Für die EU-Stahlindustrie besteht keine Gefahr – sie profitiert sogar gerade vom Stahlmangel. Trotzdem überprüft die EU-Kommission, ob die Stahlindustrie im Sommer einen wärmenden Wintermantel in Form von Safeguards brauchen könnte. Damit wäre für stahlverarbeitende Industrien mit 3,5 Millionen Arbeitsplätzen das große Frieren angesagt: Ihnen fehlt schon jetzt das Vormaterial, die Preise explodieren, Produktionsstopps drohen. Und mildernden Stahleinfuhren aus Drittländern schieben Safeguards eine Schranke vor. Mit Nachdruck protestieren daher der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) in einer Stellungnahme an die EU-Kommission gegen eine mögliche Verlängerung. 




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IBU und FVK erheben Einspruch: Verlängerung der Safeguards auf Stahl nicht WTO-konform

Voraussetzungen fehlen – keine Importwelle in Sicht – Stahlverarbeiter leiden

HAGEN – 15. Feb. 2021. „Eine Verlängerung der Safeguards auf Stahl wäre nicht WTO-konform.“ Mit klaren Worten reagieren der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) auf den Vorstoß von zwölf europäischen Wirtschaftsministerien – darunter auch Deutschland –, die im Juni auslaufenden Schutzmaßnahmen fortzuführen. Die Verbände monieren beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fehlende Voraussetzungen: Eine Importwelle Richtung Europa ist nicht in Sicht und die Nachfrage weltweit höher als das Angebot. Verarbeitende Unternehmen leider unter Stahlmangel und Höchstpreisen. „Warum sollen neue Einfuhrbeschränkungen initiiert werden, während hiesige Stahlverarbeiter händeringend um Material kämpfen?“, fragt IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.




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Auf Pandemiekrise folgt Beschaffungskrise: Zulieferer und Automobilhersteller bekommen keinen Stahl

Engpass gefährdet wirtschaftlichen Erholungsprozess – Importbeschränkungen verhindern Beschaffungsalternativen

HAGEN – 22. Dez. 2020. Stahl – vor allem Flachstahl – ist Mangelware. Knapp 90 Prozent der Zulieferer haben Beschaffungsprobleme. Das zeigen erste Ergebnisse einer Blitzumfrage des Industrieverbandes Blechumformung (IBU) vor Weihnachten. Ein Auslöser ist die unterschiedliche Entwicklung von Stahlangebot und -nachfrage. Hinzu kommt, dass Einfuhrbeschränkungen das Ausweichen auf Stahl aus Drittländern erschweren. Der IBU ist alarmiert: „Dieser Versorgungsengpass gefährdet den Erholungsprozess bei Zulieferern und Automobilherstellern“, fürchtet Geschäftsführer Bernhard Jacobs. „Auf die Pandemiekrise folgt die Beschaffungskrise. Die Marktversorgung in Europa muss Vorrang haben vor Anti-Dumping-Maßnahmen und politisch motivierten Importbeschränkungen.“



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IBU und FVK intervenieren gegen einseitige EU-Schutzmaßnahmen: „Verringerung zollfreier Stahlimporte unbegreiflich“

Keine Anstiege in Sicht – Quoten gefährden Zulieferer, die Millionen von Arbeitsplätzen stellen

HAGEN – 07. Mai 2020. „Eine weitere Reduzierung der Importkontingente für Stahl ist unbegreiflich.“ In einem aktuellen Interventionsschreiben wenden sich der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) an das Directorate-General for Trade (DG) der EU-Kommission in Brüssel. Auslöser ist die aktuelle Diskussion und das Monitoring-Verfahren, die zollfreien Einfuhrquoten für Stahl um 75 Prozent zu reduzieren. Diese verschärfte Schutzmaßnahme würde die Stahlindustrie einseitig privilegieren, aber zugleich die stahlverarbeitenden Unternehmen stark schwächen. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlhersteller darf nicht zulasten der Verarbeiter gehen, die ein Vielfaches an Arbeitsplätzen stellen“, warnen beide Verbände.


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IBU-Infoservice: Neue Sonder-Website Corona

Aktuelle Fakten, Mustervorlagen und Leitfäden für Unternehmen

HAGEN – 31. März. 2020. Mit der Sonder-Website Corona liefert der Industrieverband Blechumformung (IBU) ab sofort einen aktuellen Infoservice für Unternehmen: mit Fakten zu Kurzarbeitergeld, Finanzhilfen, Steuern, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Auditierungen im Pandemiefall und vielem mehr. Dazu kommen Mustervorlagen – u. a. für die Kundenkommunikation, zur Steuerstundung oder für die Papierflut mit der Bundesagentur für Arbeit. 


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IBU auf der Blechexpo: Starker Auftritt

Wachsendes Interesse am Gemeinschaftsstand – „geballte“ Präsenz schafft Aufmerksamkeit

HAGEN – Sept. 2019. Zur Blechexpo im November organisiert der Industrieverband Blechumformung (IBU) wieder einen Gemeinschaftsstand. Immer mehr Mitglieder nutzen die Chance, sich im größeren Umfeld zu präsentieren. 2019 werden erstmals 16 Unternehmen dabei sein. Der IBU-Stand ist aufgrund der thematischen Umstrukturierung der Messe umgezogen: Standort ist nun Halle 4, Stand Nummer 4312 und 4312-1. Die Blechexpo läuft vom 5. bis 8. November in Stuttgart – zusammen mit der Schweisstec.



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IBU und FVK zu Stahlkontingenten der Safeguards: „EU-Kommission soll Länderquoten angemessen ausweiten“

Verbände der Stahlverarbeiter nehmen Stellung zur Überprüfung der Schutzmaßnahmen

HAGEN – 26. Juni 2019. Eine angemessene Ausweitung von in den EU-Safeguards für Stahl festgelegten länderspezifischen Kontingenten fordern der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. (FVK). Dies betrifft vor allem die Stahlkategorien 4B und 1. Die Verbände legen eine entsprechende Stellungnahme zu der Maßnahmenüberprüfung vor, die die EU-Kommission Mitte Mai eingeleitet hat. Diese Kontrolle ist nach Ansicht von IBU und FVK auch zu früh und der Beurteilungszeitraum zu kurz. Sie fürchten neue Unsicherheiten und einen Markteingriff. Ihre stahlverarbeitenden Mitglieder sind von den im Februar endgültig eingeführten Schutzzöllen direkt betroffen. Diese sollen eine vermutete US-Zoll-bedingte Handelsumlenkung von Stahl Richtung EU vermeiden und deren Stahlhersteller schützen.





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Was bleibt, was kommt? IBU-Mitgliedertage als Zukunftsforum

Blechumformer treffen sich in Mannheim – Themenspektrum von Digitalisierung bis Datenklau

HAGEN – 22. Mai 2019. 85 Blechumformer aus ganz Deutschland trafen sich am 16. und 17. Mai zu den IBU-Mitgliedertagen in Mannheim. Das traditionelle Event des Industrieverbands ist Branchentreffpunkt und zugleich Zukunftsforum. Neben Austausch und Unternehmensbesichtigungen standen Vorträge zu Trends und Perspektiven auf dem Programm. Unter anderem sprach der Konjunkturspezialist Klaus Bauknecht von der IKB Deutsche Industriebank AG über Geschäftsklima und mögliche Konsolidierungseffekte.




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